Peter Ganten
CEO @ Univention
Chairman of the Board @ OSBA
Member of the Board @ APELL
Die Bundesregierung will digitale Souveränität fördern - auch und insbesondere durch den Einsatz von OSS. Gut so! Jetzt kommt es darauf an, auch entsprechend zu steuern. Nicht durch zusätzliche Mittel im Haushalt, sondern in dem sicher gestellt wird, dass aus den vielen verschiedenen Töpfen für IT usw. auch OSS gekauft wird. Der Zustimmungsvorbehalt des BMDS wäre ein gutes Instrument dazu.
Ein erfolgreicher Login sagt noch wenig über die wahre Identität aus. Der Fall rund um Dropbox und Lenovo-IDs zeigt, wie Vertrauensbeziehungen in der Cloud zum Sicherheitsrisiko werden können. Unternehmen müssen kontrollieren, welche Identitätsquellen ein Dienst akzeptiert, wie Identitäten geprüft und Zugriffsrechte entzogen werden. Digitale Souveränität beginnt bei der digitalen Identität. Open Source schafft dafür eine wichtige Voraussetzung.
https://www.univention.de/blog-de/2026/09/wem-vertraut-die-cloud-beim-login/
Die OSBA, ihre Funktionsträger:innen und die einzelnen Mitglieder (so lange sie im Namen der OSBA auftreten und diese repräsentieren) pflegen keine Zusammenarbeit und keinen Austausch mit Parteimitgliedern der AfD – auch nicht, wenn diese in Bund, Ländern oder Kommunen in Regierungsverantwortung sind. [...]
Ich freue mich sehr darüber, dass der Gesamtvorstand der @OSBA@social.osb-alliance.de diesem Beschluss einstimmig und ohne Enthaltungen zugestimmt hat.
https://osb-alliance.de/verbands-news/osba-keine-zusammenarbeit-mit-der-afd
Digital sovereignty has never mattered more for Europe. That is why @apell@eupolicy.social, the European Open Source Software Business Association, is growing its team.
Three positions in Brussels are now open:
• EU Affairs and Strategic Partnerships
• EU Project Lead / OIS-HUB Work Package Lead
• Project and Communications Assistant (part-time)
Please apply if you want to get involved in open source and in building a strong open source ecosystem in Europe.
Im Panel „Wie entsteht ein gesundes Open-Source-Ökosystem?“ beim Nordl@nder Digital Kongress wurde deutlich, wie viele praktische Fragen in den Verwaltungen offen sind: Wie organisiert man verlässlich sicheren Betrieb? Wie geht man mit Bedenken der Nutzerinnen und Nutzer um? Wir, und insbesondere @CIO@social.schleswig-holstein.de Sven Thomsen, konnten viele Antworten geben und damit einen wichtigen Beitrag zum weiteren Aufbau des OSS-Ökosystem für die Verwaltung schaffen.
Today, I'd like to highlight @CollaboraOffice@mastodon.social's many years of continuous, outstanding work!
With Collabora 26.04 Interoperability between Microsoft Office and ODF keeps getting better, the integrated AI assistance stays under the customer's control, and the new Restricted Review Mode limits reviewer privileges to what the task requires. Collaborative editing in the browser is at the core of an alternative to Microsoft 365. Congratulations!
https://www.collaboraonline.com/blog/cool-26-04-release/
Gutes Stück zur Entwicklung der Geschäftsmodelle im Open Souce Umfeld. Ein wichtiger Prozess, denn ohne verlässliche Geschäftsmodelle auch keine verlässliche Sicherheit und Weiterentwicklung!
Heute Abend habe ich beim #bremenfastforward KI-Festival vor einem vielfältigen Publikum darüber gesprochen, wie digitale Souveränität über Sicherheit, wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und Wohlstand entscheidet. Dieses Mal lag der Fokus auch auf Open-Source-KI als überzeugendste Antwort auf die nächste große Abhängigkeit, in die wir reinsteuern.
be open.
65 Einreichungen aus Bund, Ländern und Kommunen: Der Open Source Wettbewerb zeigt, wie viel Substanz in der Open-Source-Landschaft der Verwaltung steckt.
Als Jurymitglied kann ich sagen, dass die Auswahl schwer wird. Deutlich mehr Projekte hätten einen Platz auf dem Siegerpodium verdient, als dort verfügbar sind.
Parallel zur Jury gibt es auch ein Community-Voting. Wer sichtbar machen will, wie wichtig diese Projekte sind, kann das hier mit einer Stimme tun: https://open-source-wettbewerb.de/einreichungen-2026/.
Zur neuen Open Secure AI Alliance habe ich im SZ Dossier gesagt: Die Stoßrichtung ist richtig, auch wenn die Konzerne eigene Interessen verfolgen. Problematisch wird es, wo Sicherheitsargumente den Marktzugang für Open-Source-Entwickler beschränken. Es wäre illusorisch zu glauben, zwei oder drei US-Anbieter geschlossener Frontier-Modelle könnten die Sicherheit von KI gewährleisten.
Absolut volles Haus bei der Eröffnung der Nordl@nder Konferenz durch @dirkschroedter@norden.social in Kiel: Wir brauchen ein starkes Europa, das Kreativität und Innovation ermöglicht und einen handlungsfähigen Staat, dem die Menschen vertrauen!
Wer darf bis zu welcher Summe entscheiden, wann braucht es eine zweite Freigabe, wer greift wann ein? Für KI-Agenten müssen dieselben Fragen beantwortet sein wie für Beschäftigte. In meinem Gastbeitrag bei Business-User zeige ich, warum Agenten eine eigene Kennung und ein klares Mandat statt einer Generalvollmacht brauchen – und warum das eine Organisationsfrage ist und keine reine IT-Frage.
https://business-user.de/workplace/autonome-agenten-brauchen-klare-governance/
Lesenswerter Policy Brief der @informatik@mas.to zu KI-basiertem Software-Engineering. Was dort über die Bedeutung von Software und unsere dramatischen Abhängigkeiten von nicht-europäischen KI-Plattformen gesagt wird, ist richtig und wichtig.
Die Empfehlungen greifen aber in einem wichtigen Punkt zu kurz. Es fehlt die gezielte Förderung von Open-Source-KI. Nur mit transparenten, steuerbaren Ressourcen werden Deutschland und Europa unabhängig.
KI-Agenten handeln zunehmend selbstständig.
In meinem Gastbeitrag bei Springer Professional im Channel Business IT + Informatik zeige ich, warum sie eigene, eng zugeschnittene und klar zugeordnete Identitäten brauchen. Nur so lassen sich Rechte zweckgebunden vergeben und Handlungen eindeutig zuordnen.
Governance muss schon beim Produktivsetzen eines Agenten mitgedacht werden – nicht erst, wenn ein Zwischenfall aufgearbeitet wird.