Adrian
How a Car Engine Works
Und dann ist das Konzept #Nachtzug selbst auch nicht frei von Herausforderungen:
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Du brauchst Reisende welche ihre Termine/Urlaub so legen können, dass ein Nachtzug überhaupt in Frage kommt. Was nicht dadurch einfacher wird, dass die Anreise zum Bahnhof zu nachtschlafender Zeit mit dem ÖPNV oft deutlich schwieriger/langwieriger ist als tagsüber.
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Du brauchst Reisende welche den höheren Preis je km (siehe oben) und die längere Zeit (teilweise durch schlafen kompensierbar) akzeptieren wollen und können.
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Als mobiles "Hotel" unterliegt ein Zug erheblichen Einschränkungen da Platz äußerst begrenzt ist. Ob das "Jugendherbergsambiente" soviele Freunde zu diesem Preis findet ist zumindest fragwürdig.
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Die massiven Preissteigerungen bei den Nightjets haben viele potentielle Kunden desillusioniert.
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Viele Leute dürften auch mit dem Konzept "mit wildfremden Leuten" gemeinsam schlafen fremdeln. Zwar sind Mitfahrgäste auch in normalen Zügen teilweise ein Problem, allerdings werden dort die 👇
Nachteile dadurch gemildert, dass
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man selbst i. d. R. nicht/nicht fest schläft. Oder wenigstens andere Reisende wach sind, welche - theoretisch - Langfingern das Leben unattraktiv macht. Mit wildfremden Leuten in einem Abteil im Tiefschlaf zu sein, schafft Verwundbarkeiten.
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Die Reisedauer kürzer ist. Ein Arschloch/Geruchsproblemfall im Zug ist auch blöd, aber wenigstens ist man dieses nach 6 Stunden ziemlich sicher los. Viel Spass bei deiner 3 tägigen Reise im Nachtzug....
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Die Minicabins reduzieren dieses Problem... sind aber wenig raumeffizient = teuer weswegen sich die Frage stellt, warum nicht gleich den normalen Zug/andere Verkehrsmittel nehmen?
Das relativ beschauliche Tempo nimmt auch die Infrastruktur länger in Anspruch. Während der Nachtzug entlangzuckelt, kann nachfolgender Hochgeschwindigkeitsverkehr nicht (schnell) fahren.
Grundsätzlich geht der Trend - auch mit dem Ziel Geschäftsreisende vom Flieger wegzukriegen - zu Hochgeschwindigkeitszügen. Wenn diese, wie 👇
Ernst nimmt die Politik im Zweifel nur
"wieviele meiner Wähler*innen verliere ich
- wenn ich das mache/nichtmache
"Könnte das meine Karriere gefährden?"
Die #FDP hat sich bei der"FreiVonÖl" Petition schlichtweg die Frage gestellt, wieviele FDP Wähler wählen mich nichtmehr, wenn ich einem Tempolimit zustimme? Wieviele andere Wähler gewinne ich umgekehrt hinzu?
Die Antwort hat ihnen nicht gefallen, genausowenig wie ein Tempolimit... und dementsprechend hat die FDP - und damit die damalige Bundesregierung - die Petitionsunterlagen in Fetzen gerissen und zusammengeknüllt im Mülleimer entsorgt.
Diese Petition war richtig... aber sie blieb vollständig wirkungslos.
Wir werden äußerst schlecht regiert... sinnvolle Dinge muss man dem Sauhafen fast immer mit Gewalt aufzwingen.

