Für eine Recherche suche ich nach Menschen, die heimlich mit Smart Glasses gefilmt wurden. Falls euch das passiert ist oder ihr Menschen kennt, die damit Erfahrungen gemacht haben, meldet euch gerne per DM oder Mail bei mir. 🕶️
chris köver
Redakteurin @netzpolitik_feed • Mitgründerin Missy Magazine
Kann man KI-Brillen wie die von Meta in Deutschland verbieten?
⚖️ Spoiler: Ja, könnte man.
🎪 Aber die Bundesnetzagentur, die das könnte, sieht dafür keinen Anlass.
💡 In der Hauptrolle bei dieser Posse: Ein Lämpchen.
Mehr zu den Hintergründen und dem aktuellen Stand:
https://netzpolitik.org/2026/heimliches-filmen-kann-man-ueberwachungsbrillen-verbieten/
Kann man sich gegen das heimliche Filmen mit Smart Glasses wehren? Sollte man es überhaupt müssen? Dazu habe ich mit dem Deutschlandfunk gesprochen.
Manchmal haben wir den Eindruck, zu einem Vorhaben schon alles gesagt, vor allen Gefahren gewarnt zu haben. Doch wenn das Vorhaben nicht verschwindet, sondern im Gegenteil bald Gesetz zu werden droht, sagen wir es einfach nochmal. So im Fall Überwachungspaket.
https://netzpolitik.org/2026/faq-das-ueberwachungspaket-der-bundesregierung/
🤮 🤮 🤮 unter dem Post? Für queere Menschen sind solche Beleidigungen im Netz oft Alltag, der keine Anzeige rechtfertigt.
Die neue Beratungsstelle QueerSafe in Berlin berät in solchen Fällen digitaler Gewalt. Die Anzeige ist dabei gar nicht immer das Mittel des Wahl, sagt Florian Winkler-Schwarz von LSVD.
https://netzpolitik.org/2026/queerfeindliche-gewalt-gewalt-beginnt-nicht-erst-auf-der-strasse/
Wer meint, sexualisierte Deepfakes zu erstellen, sei irgendwie okay, so lange man sie für sich behält, hat es wirklich nicht verstanden. Grüße gehen raus an alle, die das auch in unserer Kommentarspalte so sehen.
https://netzpolitik.org/2026/digitale-gewalt-das-lass-ich-mir-nicht-nehmen/
Wir haben jemanden getroffen, der über Jahre von einem Ex-Partner verfolgt wurde. Der Ex-Partner hatte dafür auch eine Spionage-App auf ihrem Telefon installiert. Er konnte mitlesen, was sie tippte, sehen, wo sie war. Ob vor dem Kino, im Zug oder vor der Haustür der neuen Wohnung, in der neuen Stadt, in die sie gezogen war: Er bekam es mit, fing sie wieder ab.
https://netzpolitik.org/2026/digitales-stalking-er-wusste-immer-genau-wo-ich-war/
Die Bundesjustizministerin hat als Reaktion auf den Fall von Collien #Fernandes angekündigt, den Entwurf für ein Gesetz gegen digitale Gewalt früher vorzulegen. Wir veröffentlichen, was im Strafrecht künftig für Deepfakes und heimliches Tracking gelten soll.
10/10 auf der Shitshow-Skala für das autoritäre Gebaren der Bundesregierung und die Angriffe auf linke Zivilgesellschaft. https://netzpolitik.org/2026/amnesty-report-bundesregierung-bedient-sich-bewaehrter-instrumente-autoritaerer-politik/
Der ungarische Inlandsgeheimdienst wollte Zugriff auf die IT-Systeme der Partei erlangen, die bei den anstehenden Wahlen Viktor Orbáns Herrschaft gefährden könnte.
Erfahren haben wir davon nur Dank einer Recherche von Direkt36, einem der letzten verbleibenden Investigativmedien in Ungarn – finanziert von Tausenden Einzelspender*innen.
Wenn ihr noch ein paar Euro für den Schutz der Demokratie in einem EU-Land habt, hier wären sie gut angelegt: https://www.direkt36.hu/en/tamogass-minket/
RE: @netzpolitik_feed@chaos.social
Strafrecht an die Realität anpassen, ist längst überfällig. Aber wie viele Fachmenschen derzeit sagen, kann du nur ein kleiner Teil sein. Das ganze System muss sich ändern, dazu gehört auch Prävention und die konkrete Hilfe für Betroffene. Hier muss mehr kommen.
Das Foto wird langsam zur Tradition und auch sonst mag ich, wie sich unser Podcast "Off The Record" immer mehr zum entspannten Kollegi-Gespräch entwickelt. In dieser Folge: mit @glismann@mastodon.social und unserem neuen IT-Dompteur Daniel Tippmann.
https://netzpolitik.org/podcast/und-lustig-sind-sie-auch-noch/
Am Freitag hat das BMJV endlich den angekündigten Gesetzentwurf zum Schutz vor digitaler Gewalt veröffentlicht. Leider ist darin – neben Verschärfungen des Strafrechts – auch ein Verweis auf die Vorratsdatenspeicherung versteckt, sie soll die Identifizierung von Nutzer*innen und somit Privatklagen erleichtern.
Unter allen Ideen, wie man Betroffenen helfen kann, ist das wohl die schlechteste: Sie brauchen keine anlasslose Massenüberwachung des Internets.
Ihr habt Fragen zu unseren Recherchen, zu unserer Arbeitsweise oder auch nur den beliebtesten Snacks im Büro?
Schreibt sie hier in die Kommentare oder schickt sie an podcast@netzpolitik.org. Wir antworten jeden Monat im Hintergrundpodcast "Off the Record".
Wenn wir über sexualisierte Deepfakes reden, dann geht es dabei auch um Kinder, die das mit anderen Kindern machen. Was schon zeigt, dass Strafrecht allein da nicht die Lösung bringen wird.
Also, wenn ich in einer Expert*innenkommission des BMFSFJ säße, um Handlungsempfehlungen für einen wirksamen Jugendmedienschutz im Netz zu erarbeiten, wäre ich sicher begeistert über diese Rede der Familienministerin, die einfach schon mal ihre Sympathien für Alterskontrollen bekundet.
Einen Investigativjournalisten wegen Spionage anklagen, weil er seine Arbeit macht, das ist next level, selbst für Ungarn.
"A council of advisors selected by OpenAI warned the company that ChatGPT’s adult mode may be accessible to children and foster unhealthy emotional dependence on the chatbot, with one unnamed council member saying OpenAI risked creating a 'sexy suicide coach'."



