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Admin A

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Ich bin laut, klar in meiner Haltung und maximal antifaschistisch. Und Tiere esse ich auch nicht.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Ich habe nie verstanden, warum Menschen anderen Menschen neiden.

Ich habe nie verstanden, warum Menschen andere Menschen aus Neid töten.

Ich habe nie verstanden, wie es geschehen konnte, dass Millionen Menschen sich über Jahre hinweg haben anlügen lassen, obwohl auch sie Zugang zu freien Medien hatten (zumindest zeitweise).

Ich habe nie verstanden, wann aus einem Soldaten ein Mörder wird, denn nur Mörder töten Zivilisten, ermorden Kinder, vergewaltigen Frauen, um sie dann zu erschießen.

Ich habe nie verstanden, warum es notwendig sein sollte, Dörfer, Städte oder ganze Länder dem Erdboden gleichmachen zu wollen.

Ich habe nie verstanden, warum man Eltern ihrer Kinder beraubt.

Ich habe nie verstanden, warum man Kinder ihrer Eltern beraubt.

Ich habe nie verstanden, welchen Sinn es hat, Familien auszulöschen.

Ich habe nie verstanden, welchen Sinn es hat, Krankenhäuser zu bombardieren.

Ich habe nie verstanden, warum man Kindergärten und Schulen mit Raketen beschießt.

Ich habe nie verstanden, warum man so viel Leid, Schmerz und Gewalt tagtäglich irgendwo auf dieser Welt bringen muss.

Ich habe nie verstanden, wann der Zeitpunkt war, als ein Mensch andere Menschen entmenschlicht hat, nur um das folgend Böse zu rechtfertigen.

Ich habe nie verstanden, warum Menschen, Völker und Politiker aus allen Ländern dieser Welt über viele Jahre praktisch tatenlos zugesehen haben, wie sich einer immer das nimmt, was er sich gerade einbildet.

Ich habe nie verstanden, wie es dazu kommen konnte, dass man sich von einem Land in vielerlei Hinsicht so abhängig machen konnte.

Ich habe nie verstanden, wie man es zulassen konnte, einen menschenverachtenden Drecksack wie Putin in die Position zu bringen, die Welt in Geiselhaft nehmen zu können.

Ich habe nie verstanden, warum es Menschen gibt, die angegriffenen Völkern das Recht auf Verteidigung absprechen.

Ich habe nie verstanden, warum das Leben eines Menschen wertvoller sein soll, als das Leben eines anderen Menschen.

Ich habe nie verstanden, warum wir, die Menschen, uns als Krone der Schöpfung bezeichnen, wenn wir doch nur zerstören und morden können. Unsere Welt und unsere Mitmenschen.

Werde ich es jemals verstehen?

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Liebeserklärung an die Spaghetti al Pomodoro oder: Wie eine Soße mein Leben ruinierte – und ich es nie bereut habe

Ich liebe dich, Pasta mit Tomatensoße. Bedingungslos. Ruinös. Mit vollem Herzen und tropfendem Löffel.

Es begann, wie alle großen Liebesgeschichten beginnen: in der Küche meiner Mutter. Der Geruch kam immer zuerst. Knoblauch in heißem Olivenöl – ein Duft, der keinen Hunger kennt, sondern ihn erfindet. Dann die Tomaten. Das satte, glucksende Köcheln, das klang wie das Atmen von etwas Lebendigem, Warmem, Gutem. Und irgendwo in dieser Wolke aus Dampf und Basilikum stand Mama, rührte mit dem Holzlöffel und sagte Dinge wie „noch fünf Minuten" – was natürlich eine Lüge war, aber eine der schönsten, die je gesprochen wurde.

Als Kinder saßen wir an diesem Tisch, der immer zu groß war und immer zu klein, je nachdem wie viele Freunde auftauchten. Wir warteten. Wir litten ehrenvoll. Und dann – dann – kam der Teller.

Was dann passierte, lässt sich wissenschaftlich nicht erklären.

Die Welt verschwand. Schule: weg. Streit mit dem Bruder: weg. Die Tatsache, dass man morgen eine Mathearbeit schrieb, über die man nachdenken sollte: weg, weg, weg. Es gab nur noch diese glänzenden, perfekt al dente gezogenen Stränge, diese leuchtend rote Soße, die sich um jeden einzelnen Faden legte wie eine Umarmung, die nicht loslassen will. Den ersten Bissen, bei dem man kurz die Augen schloss – nicht aus Müdigkeit, sondern aus purem, unverdienten Glück.

Spaghetti al Pomodoro ist keine Mahlzeit. Spaghetti al Pomodoro ist ein Zustand.

Ein Zustand, in dem man vergisst, wer man ist, was man schuldet und was man verspielt hat. Ein Zustand, für den Mönche meditieren und Philosophen schreiben – und den man einfach bekommt, wenn Mama sagt: „Setzt euch hin, es ist fertig."

Und dann war da das Hemd.

Immer das Hemd. Es gibt eine universelle Wahrheit, die in keinem Kochbuch steht, aber in jedem Herzen geschrieben ist: Pasta mit Tomatensoße und weiße Kleidung schließen sich aus wie Demokratie und Dummheit. Sie können nicht koexistieren.

Die Soße weiß es. Sie wartet. Sie beobachtet. Und in dem Moment, in dem du denkst, du hast es dieses Mal im Griff – in dem Moment, in dem du stolz und aufrecht den Löffel führst wie ein Mensch mit Würde und Tischmanieren – platzt eine einzelne Spaghetti aus dem Gefüge, peitscht durch die Luft mit der Präzision eines trainierten Kampfkünstlers und hinterlässt einen perfekten roten Bogen quer über die Brust.
Als wäre sie signiert.

Aber das hier – dieses Gefühl, wenn die Soße köchelt, wenn Basilikum in der Luft liegt, wenn der erste Teller dampft – das ist kein Schmerz. Das ist Heimweh nach einem Ort, der noch existiert. Der immer existiert. In jeder Küche, in jeder Pfanne, in jeder Mutter und jedem Koch, der weiß, dass man eine gute Tomatensoße nicht hetzt.

Man lässt sie.

Man lässt sie köcheln wie die Zeit, man rührt ab und zu, man gibt ein bisschen von sich hinein – Geduld, Liebe, vielleicht einen Schuss Rotwein, von dem man behauptet, er sei „für die Soße" – und am Ende ist es mehr als Essen.

Es ist Erinnerung. Es ist Trost. Es ist das kulinarische Äquivalent von jemandem, der sagt: Alles wird gut – und man glaubt es, weil es wahr ist.

Also ja. Ich liebe dich, Pasta mit Tomatensoße.

Ich liebe dich für das, was du aus mir machst: einen Menschen, der vergisst, dass er Probleme hat. Einen Menschen, der für kurze Zeit wieder Kind ist, an einem zu großen Tisch, mit einer Gabel, die er kaum halten konnte. Einen Menschen mit einem unrettbar befleckten Hemd und einem vollkommen reinen Herzen.

Du hast mir nie etwas versprochen. Du hast es einfach gehalten.

In eterno. Al dente. Con tutto il cuore.

P.S.: Das Hemd war es wert. Es war immer wert.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
#wohlstandsverwahrlosung #jammernaufhohemniveau
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
#rassismus #faschismus #nazis #afd #neuhier
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Ich verstehe so vieles nicht mehr.

Ich verstehe nicht, warum sich der Mensch als Krone der Schöpfung bezeichnet, viele aber gar nicht menschlich sind. Wobei, was bedeutet eigentlich „menschlich“?

Allein die Klärung dieser Frage dürfte, je nachdem, wen man fragt, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sollte es aber nicht irgendwie eine allgemein gültige Formulierung dafür geben, wann ein Mensch menschlich ist? Die weit verbreitete Aussage, dass jeder Mensch ein Mensch, und somit (auch) menschlich ist, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Wenn dem nämlich so wäre, warum feiern dann einige Menschen den Tod von auf der Flucht umgekommenen Kindern und anderen bricht es bei solchen Nachrichten das Herz? Warum leugnen einige Menschen den millionenfach dokumentierten Mord an den Opfern der NS-Diktatur, während andere versuchen, gegen das Vergessen anzukämpfen? Warum gebärden sich Wohlstandsverwahrloste gegenüber Flüchtlingen hasserfüllt und gewaltbereit? Warum sind Eltern bereit, ihre Kinder als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen, während andere versuchen, ihre Kinder liebevoll und fürsorglich auf das Leben vorzubereiten?

Ich bin der Meinung, dass die Gattung Mensch vieles sein mag, aber ganz sicher nicht die Krönung der Schöpfung. Ich bin zwischenzeitlich der Meinung, dass die Gattung Mensch versagt hat, in vielerlei Hinsicht. Ich bin der Meinung, dass Mensch-sein überbewertet wird. Und ich bin der absoluten Meinung, dass die Gattung Mensch sich nur vormacht, besser zu sein, als sie es wirklich ist. Natürlich mag dies nicht auf alle Menschen zutreffen, aber der Teil der eigentlich gemeint ist, ist viel zu hoch.

Ich finde, dass alleinige Merkmal als Mensch und nicht als irgendein anderes Tier auf diesem Planeten zu verweilen, reicht nicht mehr aus, um sich darauf auszuruhen, besser, größer, toller zu sein oder die Krönung darzustellen. Es sollten weitere Attribute mit berücksichtigt werden, wie z. B. Menschlichkeit.

Für mich ist Menschlichkeit gelebtes Miteinander, wertschätzende Begegnungen auf Augenhöhe, Leben zu schützen, den Bedürftigen zu helfen, der Natur verbunden und unseren Nachkommen verpflichtend. Meiner Meinung nach sind wir heute sehr weit von dieser Vorstellung entfernt. Und ja, ich kann mich da nicht ausnehmen, denn Menschlichkeit in der von mir beschriebenen Form zeige ich nur denen, die es sich verdient haben, menschlich behandelt zu werden. All jenen, die aufgrund ihrer Einstellung und ihres nichtmenschlichen Tuns zeigen, dass ihnen die Werte einer menschlichen Gesellschaft egal sind, diese sogar mit Füßen treten, oder im schlimmsten Fall das Leben anderer Menschen als unwürdig erachten, diesen Menschen mag ich nicht mehr menschlich begegnen. Sie haben es einfach nicht verdient. Und tatsächlich würde ich mich in dieser Welt besser fühlen, wenn man diese Menschen nicht genauso behandeln würde, wie all jene, denen ein wertschätzendes Miteinander wichtig ist.

Der oft zitierte Satz „Alle Menschen sind gleich“ ist und war schon immer eine Wunschvorstellung, wäre es so, gäbe es keine Kriege, keine Sklaverei, keinen Rassenhass und vieles mehr. Ein Arschloch mag durchaus der Gattung Mensch angehören, doch in Ermangelung von Menschlichkeit oder seines menschenverachtenden Handelns hat er sich als unmenschlich disqualifiziert. Statt sich also als Krone der Schöpfung zu profilieren, gebärdet er sich als antisozialer Widerling und als Menschenfeind.

Jeder sollte für sich entscheiden, zu welcher Gruppe er gehören will. Und nur, weil man sich für die Menschlichkeit entscheidet, bedeutet das nicht, dass man nicht konsequent, unmissverständlich und zuweilen auch hart gegen die Unmenschlichen vorgeht. Im Gegenteil, es zeichnet menschliche Menschen aus, die Menschlichkeit gegen ihre Feinde zu verteidigen.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

+++ Admin A klar+++

Der Fall Jette erschüttert die Republik und vor allem die Tierfreunde. Die 3-jährige Kangal-Hündin soll in Pößneck (Thüringen) mutmaßlich von ihrem Frauchen und einem Freund zuerst gequält und dann zu Tode stranguliert worden sein. Jette muss unvorstellbare Qualen durchlebt haben. Für jeden Tierfreund einfach schrecklich sich das vorzustellen, vor allem wenn man, wie ich, zwei so wunderbare Geschöpfe beherbergt.

Diese Tat ist schon jetzt unbeschreiblich und mag einem das Herz zerreißen, vorausgesetzt man verspürt echtes Mitgefühl mit Jette. Die mutmaßlichen Täter sind bekannt und es wird gegen sie ermittelt. Sollte sich der Verdacht bestätigen und ein Gericht zu einem Schuldspruch kommen, so sollten die dann verurteilten Täter die dafür vorgesehene Höchststrafe bekommen. Ob diese dann "ausreichend" ist, da mag eins vielleicht geteilter Meinung sein, aber das Strafgesetzbuch sieht hier u.a. eine mehrjährige Haftstrafe vor.

Und jetzt kommt der WICHTIGSTE Teil:

Die mutmaßlichen Täter sind bekannt und es wird, wie bereits erwähnt, gegen sie ermittelt. VON DEN STRAFVERFOLGUNGSBEHÖRDEN! Die Ermittlungen werden NICHT von lynchgeilen Möchtegern-"Tierschützern" übernommen! Auch NICHT von echten Tierfreunden!

Aufrufe, "mal bei denen vorstellig zu werden", und dabei eine Axt oder andere Gegenstände zum Einsatz zu bringen, sind Aufruf zur Selbstjustiz. DAS GEHT GAR NICHT! Mal davon abgesehen, dass es strafbar ist. Lasst es!

Jette ist tot. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn man die mutmaßlichen Täter in Eigenregie aufknüpft. Und mag das Vertrauen in die Ermittlungsbehörden bei dem einen oder anderen "etwas" erschüttert sein, so ist es doch deren Job hier jetzt für Beweise zu sorgen, damit die mutmaßlichen Täter rechtskräftig verurteilt werden können. Nochmal: VON EINEM GERICHT!

Und wer wirklich was tun möchte, um ähnliche Taten dieser Art bestmöglich zu vermeiden, der sorgt dafür, dass der öffentliche Druck auf die Politik so groß wird, dass hier ganz andere Strafmaße angedacht werden können. Verhindern wird auch das nicht alles, aber vielleicht jemanden dazu bringen, sich das genauer zu überlegen, bevor er ein Lebewesen zu Tode quält.

Übrigens: Tierschutz fängt nicht erst an, wenn man mutmaßliche Täter an den Pranger stellt. Tierschutz beginnt überall da, wo man mitbekommt, dass ein Tier getreten, gequält oder misshandelt wird. Wer da weg schaut, der braucht später auch nicht auf "Mad Max" machen und falsche Betroffenheit heucheln.

Wer jetzt mit irgendeinem mistigen Whataboutismus ums Eck geschissen kommt oder Aufrufe zur Selbst- und/oder Lynchjustiz unterstützt, der fliegt hier. Ohne weitere Diskussion!

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

+++Admin A eskaliert+++

Wenn Männer UND Frauen zu Arschlöchern werden

Kennst Du Emma Stone? Emma Stone ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die u.a. in "The Amazing Spiderman" und "The Amazing Spiderman 2" gespielt hat. Emma Stone war bei den BAFTA Awards 2026, quasi dem englischen Oscar, zugegen und trug ein Kleid von Louis Vuitton. Ihre tief ausgeschnittene, schwarze Neckholder-Robe war von schlichter Eleganz. Allerdings sorgte gerade dieses Outfit dafür, dass im Netz auf z.T. widerwärtigste Weise darüber diskutiert wurde, wie viel Brust Frau haben sollte.

Und da schenkten sich Männer wie Frauen nichts. Eher selten gab es Kommentare wie "Sie steht zu ihrem Körper" oder "Schön, dass sie nicht versucht, ihren Körper anders aussehen zu lassen, als er ist". Aber, wie gesagt, das waren eher die Ausnahmen.

Was man aber fast ausschließlich lesen konnte, waren Aussagen wie diese hier (Zitate im Original, also mit Rechtschreibfehlern):

"Schön wäre es wenn sie etwas in der Bluse hätte :-)" - Mann
"O man was für ein hungerhaken und das soll schön sein" - Frau
"Sie kann es auf jeden Fall tragen, rausfallen kann ja nichts" - Frau
"Junge oder Mädchen" - Frau
"Wenn man keine Oberweite hat, dann sollte man dieses Kleid definitiv NICHT tragen" - Mann
"Jedenfalls benötigt sie keinen BH..." - Mann
"Meine Mutter sagte immer kein Arsch und kein dittchen sieht aus wie Schneewittchen." - Frau
"Definitiv kein T*t*enmonster." - Mann
"Ma soll nicht gerade das zur Geltung bringen was man nicht hat." - Frau
"Zwiebelt*t*en!! wenn du sie ankuckst,kommen dir die tränen!! - Mann (also, ArScHloCh-Mann)
"Hübscher Junge, nur bissel zu feminines Gesicht." - Mann
"Gebt ihr mal was zu essen." - Mann
"BMW - Brett mit Warzen." - Mann
"Ohha, angespuckte Kirschkerne :-)" - Frau
"Konkurrenz für Flughafen...Flugzeuge dürfen landen" - Frau

Gefunden habe ich diese "Perlen" hier auf Facebook unter einem Beitrag vom Grazia Magazin. Warum mir das angezeigt wurde, keine Ahnung, aber es war gut so. Ich verzichte darauf, das Bild bzw. die Aufnahmen von Emma Stone zu zeigen.

Ich frage mich, welche ArScHgeBuRteN sich hier eigentlich äußern? Was sind das für kognitive Minderleister? Ok, dass die meisten Männer hier auf wichtig machen, während sie selbst ihre Eier nur durch Aufpumpen auf Stecknadelkopfgröße bringen, geschenkt, da habe ich echt schon fast nichts anderes erwartet. Die meisten Männer sind halt einfach evolutionärer Ausschuss. Fortpflanzung kriegen sie gerade noch so hin, aber ansonsten zu nichts zu gebrauchen.

Und dann waren da aber noch unzählige Frauen, die ins gleiche Horn geblasen haben. WER hat nochmal verfügt, WIE eine Frau auszusehen hat, DAMIT Männlein wie Weiblein zufrieden sein können? Und überhaupt, was interessiert es mich, was Bierbauch Horst und Lockenwickler Uschi als schön empfinden? Es geht mir auf den Sack! Solche widerwärtigen Gesäßviolinen können für mich sofort das Atmen einstellen.

Und ja, es sind meist die "ganz besonders Attraktiven", zumindest, wenn man nach ihren Profilfotos geht, die sich hier erlauben, ihre unwesentliche Meinung zum Besten zu geben. So, mein kleiner Ausflug in das Reich des Lookismus findet hier auch schon ein Ende.

Wisst Ihr, ganz viele da draußen, vor allem auf Social Media-Plattformen, sollten, BEVOR sie ihre dummdreiste und widerliche Fresse aufreißen, erstmal in den Spiegel sehen, ein Foto von sich posten und dann "genießen". Vielleicht braucht es gerade das, um festzustellen, wie kacke sowas ist. Aber diejenigen, die so etwas von sich geben, die sind irrelevant, weil sie eben nicht im Rampenlicht stehen. Sie haben nur ihre erbärmliche, schon fast lächerliche Existenz. Allerdings machen viele kleine Scheißer auch einen großen Haufen. Warum Seiten, wie die erwähnte, hier nicht moderierend eingreifen, wird sich mir nie erschließen. Aber für Klicks und Kommis macht man halt vieles.

Ehrlich, kotzt nur mich diese Entwicklung so an? Ohne Witz, es langweilt mich auf so vielen Ebenen.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

+++In Erinnerung gebracht+++

Amerika, Ihr solltet Euer Trump-Problem lösen. Schnell!

Ich kann für die Amerikaner kein Mitleid empfinden, auch nicht für den Teil, der nicht Trump gewählt hat. Im Gegenteil! Ich habe das Gefühl, dass viele sich ihrem Schicksal ergeben haben. Die Demokraten in den USA sind für mich kaum wahrnehmbar. Kritik aus den Reihen der Republikaner an Trump dürfte wohl eher nicht zu erwarten sein. Warum eigentlich nicht?

Es war klar abzusehen, dass Trump, kaum an der Macht, Ernst machen würde mit all dem Dreck, den er vorher bereits von sich gegeben hatte. Es war doch keinem klar denkenden Menschen nicht bewusst, dass er nun das vollenden will, was er in seiner ersten Präsidentschaft angedeutet hat. Einziger Unterschied: Er ist jetzt besser vorbereitet und konnte in den letzten vier Jahren an seiner Machtergreifung arbeiten. Legitimiert durch die Mehrheit der amerikanischen Bürger.

Es ist nicht überraschend, dass Trump seine Allmachtsfantasien nun ausleben will und offensichtlich auch kann. Was überrascht, ist das Tempo, mit dem er vorgeht. Sein Team von a*schkriechenden Speichelleckern, Vorbestraften und Sexualverbrechern schickt sich an, Trumps Botschaft in aller Herren Länder zu verbreiten: es ist ein neuer Sheriff in der Stadt.

Allerdings, und so wirkt es, scheint auch dieser Sheriff verwundbar zu sein. Anders lässt es sich nicht erklären, dass er zwischenzeitlich zu Putins Marionette umfunktioniert wurde. Gönnerhaft liefert Trump Putin die Ukraine auf einem Silbertablett, reklamiert "seltene Erden" für sich und macht das, was er am besten kann: Fake-News verbreiten. Nein, der Begriff "Fake-News" verharmlost die Lügen, die Trump bringt, nur um Vereinbarungen, Verträge und Souveränitäten für obsolet zu erklären. Ein wahrhaft gefährliches Spiel.

Er wird, wenn man ihn weiter gewähren lässt, vor allem sein eigenes Land ruinieren. Aber auch Konflikte und Kriege überall auf der Welt werden von ihm angefacht. Denn im Krieg gibt es sehr wohl Gewinner, und an Rüstungsaufträgen verdient man gut.

Trump hat Amerika und der Welt den Krieg erklärt. Zusammen mit seinem neuen alten Best-Friend Putin macht er sich auf, die Welt einer neuen Ordnung zu unterziehen. Wie diese Ordnung aussieht, das weiß offensichtlich nur er. Da er nur durch Stärke zu beeindrucken ist, wäre es spätestens jetzt ein guter Zeitpunkt für Deutschland und Europa, zu einer gemeinsamen Stärke zu finden und den Brandstiftern der Welt zu zeigen, wo die Grenzen sind.

Amerika hat sich mit der Wiederwahl Trumps selbst gef*ckt. Amerika hat dieses Monster erschaffen. Amerika sollte dafür sorgen, dass Trump mit seinen Plänen keinen Erfolg hat. Amerika ist in der Verantwortung, denn in einer von Trump in Brand gesetzten Welt wird auch Amerika verbrennen. Amerika hat gut ausgebildete Leute, die wissen, wie man sich einem Terroristen zu widmen hat.

Und allen hier sollte klar sein: Amerika ist nicht mehr unser Verbündeter. Amerika ist nicht mehr unser Partner und es ist niemand, auf den man sich verlassen sollte. Zumindest nicht, solange der Präsident Donald Trump heißt.

  • geschrieben und auf Facebook veröffentlicht vor einem Jahr

#trump #fcktrump #USA

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
Das Fitnessstudio in meiner Nachbarschaft wurde geschlossen und jetzt ist dort ein Pizza-Restaurant. Am Ende siegt doch immer das Gute! #humor #lachmalwieder #bittelächeln
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
Ja, die Union hasst dieses Land. So sehr, dass der rückwärtsgewandte Luftnummern-Kanzler wieder zum Parteivorsitzenden der CDU gewählt wurde. Da wünscht man sich ja fast schon eine Weidel als Kanzlerin. *scherz* Die CDU wird vornehmlich vom wohlstandsverwahrlosten Boomer-Anteil in diesem Land gewählt. Die CSU ebenfalls, mit dem Unterschied, dass die wohlstandverwahrlosten Boomer in Bayern bellen. Gemein haben aber beide, dass die sog. Boomer-Generation so wirklich lange nicht mehr hat. Liegt am Alter. Und nochmal: ich spreche bewusst vom WOHLSTANDSVERWAHRLOSTEN Anteil der Boomer. Falls Du Dich angesprochen fühlen solltest, dann wirst Du vermutlich auch gemeint sein. Da wird also ein kanzlernder, sauerländer Hobby-Pilot von "DER" Partei der Mitte, wie sie sich selbst gern sieht, weil sie zu blöd ist, RECHTS zu schreiben, wieder zum Vorsitzenden gewählt. Und das, obwohl Mutti da war. Hat nichts geholfen. Man kann durchaus attestieren, dass 91,17 Prozent der ihn wählenden Unionszäpfchen dieses Land genauso sehr hassen, wie ihr neu gewählter Rambo-Zambo-Stadtbild-Verteidiger Merz. Anders kann ich mir ein solches Wahlergebnis nicht erklären. LEUTE, wacht mal auf: die Union ist eine KONSERVATIVE Partei, welche eigentlich schon längst konserviert werden sollte. Am besten luftdicht in Blechdosen verpackt, da hält sich der Mief der rückwärtsgewandten Politik noch lange, selbst wenn man die Dosen dann - selbstredend umweltverträglich - entsorgt. Dieses Land braucht vieles, aber ganz sicher keine Union, keine Unionswähler und natürlich auch keinen AfD-Nazi-Dreck, aber die sind hier gerade nicht das Thema. Dieses Land braucht einen Blick in die Zukunft, progressive Politik und Leute in Regierungsämtern, die Ahnung, Charakter und Charisma haben. Allein die zuletzt genannten Punkte sollten für einen kompletten Austausch der aktuellen Regierung als beste Begründung dienen. Geht aber nicht, weil dann müsste man ja auch einen großen Teil des deutschen Volkes irgendwie austauschen. Also nur den Deutschland hassenden Teil, aber wer will die schon? Nicht mal die Nazis in anderen Ländern wollen unsere Faschos. Schwierig, schwierig. Es ist echt krass, wie ein Land wie Deutschland in der Welt nur dann noch für Aufsehen sorgt, wenn man die Karnevals-Motive von Trump in Köln oder Düsseldorf durch die weltweiten Nachrichtensendungen jagt. Und mit einer Union an der Regierung, Leute, lasst uns den Laden zumachen. Das wird nichts. Naja, fast nichts, denn durch die beschissene Arbeit der aktuellen Regierung, schafft sie Mehrheiten für die nächsten Wahlen. Nur, dass dann nicht mehr die Lutscher von der Union gewählt werden, sondern gleich das Fascho-Original. Merz & Co. sind die Wegbereiter der Blaunen. DANKE FÜR NICHTS! #klarekante #fckunion #merzkannesnicht #söderkannesnicht #neuepolitikbrauchtdasland#wirhattenhabeckhabenkonnen
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Druckbrot kommt.

Wir bauen gerade ein neues publizistisches Online-Magazin auf: Druckbrot. Ein Ort für Texte, die mehr verdienen als ein kurzes Aufblinken in einem Social Media-Feed und danach das digitale Verschwinden zwischen Katzenbild, Kommentarspalte und Algorithmus-Laune.

Die Idee: starke Stimmen, feste Kolumnen, klare Themenbereiche und Beiträge, die auffindbar bleiben. Politik, Philosophie & Ethik, Umwelt, Wissenschaft, Satire, Medien und Religion bekommen dort einen gemeinsamen Rahmen.

Die Texte sollen lesbar bleiben, verlinkbar sein und auch nach Wochen oder Monaten noch gefunden werden können.

Mit dabei sind bisher Admina G, Admina J, Admina R, AFP Deutschland, Echo einer Scherbe, Kolle der antifaschistische Bär, Left & Woke, Tim Falkenrot, Viktor Dorn und ich.

Druckbrot wird ein gemeinsames Magazin mit unterschiedlichen Handschriften, festen Stimmen und einer klaren Grundhaltung. Jede Autorin und jeder Autor bekommt einen eigenen Bereich, dazu kommen gemeinsame Themenrubriken und die Möglichkeit, Texte dauerhaft auffindbar zu machen.

Die ersten Strukturen stehen, die Seite nimmt Form an, und bald wird sichtbar, was daraus wird.

Oder weniger feierlich gesagt: Wir backen gerade an einem Ort für geistige Nahrung. Mit Kruste, Kante und ohne labbrigen Mittelteil.

Bald mehr.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

1963 gab es im Bronx Zoo eine Ausstellung, in dem das weltweit gefährlichste Tier ausgestellt worden war. Dort hing ein Spiegel.

Das ist nun fast 60 Jahre her und ein Beweis, dass wir grundsätzlich nicht dazu lernen.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

Bin verwirrt! 😉 Folgt mir jetzt jemand oder nicht?

#spaßmusssein #ichlesegenau #niemandda

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
#fcktrmp
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

Als gespaltene Persönlichkeit habe ich endlich die ideale Sportart für uns gefunden:

Synchronschwimmen.

#humor
#lachmalwieder

lsbt.me
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 5mo ago

Donald Trump wird im Juni 80 Jahre alt und ist damit der erste US-Präsident bei dem IQ und Alter übereinstimmen.

#trump
#USArsch

lsbt.me
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 5mo ago

Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver und herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist.

  • Simone de Beauvoir

Bildquelle: Kontraste.at

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Warum der Holocaust mit nichts vergleichbar ist?

Eine Frage, die Unbehagen erzeugt

Wer behauptet, der Holocaust sei „einzigartig“ und mit nichts vergleichbar, bekommt manchmal den Vorwurf zu hören, damit andere Opfer zu entwerten – die Armenier, die Herero, die Opfer des Gulag, die Millionen Toten des Kolonialismus. Das ist ein Missverständnis, das es von Anfang an
auszuräumen gilt.

Einzigartigkeit bedeutet nicht: Andere Leiden zählen weniger. Sie bedeutet: Dieses Verbrechen hat in der Geschichte der Menschheit eine Qualität, die nirgendwo sonst in dieser Form aufgetreten ist. Und
das lässt sich begründen – nicht emotional, sondern historisch und strukturell.

Was den Holocaust von anderen Massenverbrechen unterscheidet

1. Die Ideologie des totalen, globalen und bedingungslosen Vernichtungswillens

Fast alle historischen Genozide haben eine Logik – eine furchtbare, mörderische Logik, aber eine instrumentelle. Sie sollen ein Land ethnisch homogenisieren, Ressourcen sichern, eine Rebellion bestrafen, einen Feind vernichten, der als Bedrohung gilt. Der Mord hat, so grausam es klingt, ein Ziel jenseits des Mordens selbst.

Der nationalsozialistische Vernichtungswille gegenüber den Juden hatte das nicht.

Es gab kein Territorium, das man behalten wollte. Es gab keine Ressourcen, die man sichern wollte. Es gab keine Rebellion, die man unterdrücken wollte. Die Juden Europas stellten keine militärische Bedrohung dar. Es gab nicht einmal wirtschaftliche Rationalität – im Gegenteil: Die Deportationszüge, die Menschen in die Vernichtungslager fuhren, blockierten mitten im Zweiten Weltkrieg Kapazitäten, die die Wehrmacht dringend gebraucht hätte.

Das Ziel war die vollständige Auslöschung der jüdischen Bevölkerung als solcher – nicht wegen dem, was sie tat, sondern wegen dem, was sie war. Und zwar weltweit. Die Wannsee-Konferenz von Januar 1942 listete nicht nur die Juden in den besetzten Gebieten auf, sondern auch die Juden Großbritanniens, Irlands, der neutralen Schweiz, Spaniens, Portugals, Schwedens. Der Vernichtungs-anspruch war planetarisch. Es sollte keinen Juden mehr auf der Erde geben.

Weiterlesen? Gerne hier:

https://druckbrot.de/warum-der-holocaust-mit-nichts-vergleichbar-ist/

druckbrot.de
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

+++Admin A ganz klar+++

Was da so seit einiger Zeit in der Welt abgeht, lässt mich zuweilen sprachlos zurück. Gut, ich finde recht schnell meine Sprache wieder und weiß diese dann auch mitzuteilen. Unter anderem habe ich seit etwa 15 Jahren Facebook als eines meiner Sprachrohre im Gebrauch. Es war nicht immer einfach, denn gerade in der Anfangszeit hatte ich viel Meinung und oft ganz wenig Ahnung.

Ich habe mir viele blutige Nasen geholt, Freundschaften sind zerbrochen, Projekte gescheitert und immer und immer wieder wurde ich eines besseren belehrt. Nicht immer wollte ich es hören, wie man es hätte besser machen können/sollen. Nicht immer war ich der Meinung, dass Kritik berechtigt wäre. Allzu oft fühlte ich mich missverstanden oder dachte, man würde meine Aussagen bewusst fehlinterpretieren. War ganz oft so. War nie schön.

Vielleicht bringt es das Alter mit sich, dass man in einigen Punkten ruhiger und/oder gelassener wird und mehr Wert auf eine fundierte, gewachsene Meinung legt, als permanent auf Krawall gebürstet zu sein. Ich bin das zuweilen noch, aber weit weniger oft als die hier lesende Person das vielleicht gerade vermutet.

Ich mache jeden Tag Fortschritte, um die beste Version meiner selbst zu werden. Jeden Tag. Und ich "trainiere" hart dafür. Dieses Training lässt mich besser, aber auch genauer werden. Und mit zunehmender Erfahrung spüre ich, dass ich, wenn ich mich im Social Media-Bereich dergestalt präsentiere, eine f*cking Verantwortung habe!

Und das betrifft nicht nur mich, sondern jeden Content-Ersteller auf Facebook & Co. Je nach Thema kann ein oberflächliches Geposte zuweilen Gefallen finden bei der Followerschaft. Nur gibt es Themen, da sollte man verdammt nochmal genau sein. Es gibt Themen, da verbietet es sich einfach nur seine ganz persönliche Meinung zu verbreiten, vor allem dann, wenn man vom Thema wenig bis keine Ahnung hat, oder, was noch schlimmer ist, keine Ahnung hat UND nicht zum betroffenen Personenkreis gehört. Das geht nicht. Nicht für mich! Da geht viel kaputt.

Wenn Seiten sich gegen das positionieren, was unsere Gesellschaft und unsere Demokratie vergiftet, dann haben wir es verdammt nochmal besser zu machen, als die ArScHlÖcHeR die permanent mit Lügen, Unwissenheit, Fake-News, Relativierungen und einfachen Lösungen auf komplizierte Fragen aufwarten. Es geht einfach nicht!

Mag das Thema einen selbst noch so sehr beschäftigen, so erwarte ich von Menschen, die es besser machen wollen, dass sie sich ihrer f*cking Verantwortung auch bewusst sind. Mir ist klar, dass ich auch Meinungsbildner bin. Das ist eine große Verantwortung. Für mich der Ansporn besser und besser zu werden. Das bedeutet nicht, dass ich nicht auch zuweilen Austicke, aber ich weiß genau wann und vor allem: WIE!

Ich bin kein Journalist. Ich mache das hier in meiner Freizeit. Aber ich weiß, dass ich mich, will ich mich zu bestimmten Themen äußern, verdammt nochmal gut vorzubereiten habe, Recherche betreiben muss und Sachverhalte am besten von unterschiedlichen Sichtweisen betrachten sollte, bevor ich auf die Maus haue. Gerade in dem Bereich, dem ich mich hier vornehmlich verschrieben habe, da kannst Du unfassbar viel kaputt machen, wenn man sich Themen nicht mit der Tiefe widmet, die sie verdient haben. Der Idealfall: eine durch thematische Tiefe gewachsene Meinung. Das ist es, was jede*r Content-Ersteller eigentlich tun sollte. Gerade bei Themen die mit Schmerz, Leid, Diskriminierung, Hass und sämtliche Formen von -ismen zu tun haben.

Deshalb meine Bitte an alle Seiten- und/oder Gruppenbetreiber in diesem Bereich: SEID EUCH EURER Verantwortung bewusst, dass das Dazulernen niemals enden wird/darf und was auf dem Spiel steht, wenn Ihr Euren Job nicht gut macht.

Ich für meinen Teil, werde jeder Seite/Gruppe entfolgen, die meinen "Qualitätsstandard" nicht erfüllt. Nicht weil ich es besser könnte, nein, sondern weil ich von jedem anderen Content-Ersteller erwarte, dass er sich seiner Verantwortung bewusst wird und gewillt ist ihr nachzukommen, genauso wie es tue. Und wenn mal was daneben geht, dann sollte man zumindest offen für BERECHTIGTE Kritik sein, sich dafür bedanken, dass man wieder etwas besser werden durfte und lernen. Das hier ist kein Spiel. Nicht für mich!

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

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https://druckbrot.de/

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Das kollektive Erinnerungsvermögen taugt nur für eine kurze Zeitspanne.

Für alle, die es schon vergessen haben:

Sein Name war Alan Kurdi.

https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-journal/syrien-tuerkei-flucht-alan-kurdi

Bildquelle: Netzfund

amnesty.de
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
Die Luftangriffe auf Dresden und den Großraum der Stadt im Zweiten Weltkrieg fanden erstmals im Herbst 1944 statt, gefolgt von vier Angriffswellen der Royal Air Force und United States Army Air Forces vom 13. bis 15. Februar 1945. War es verhältnismäßig? Vermutlich nicht. Traf es auch Zivilisten? Mit (zahlenmäßig belegbarer) Sicherheit. Ist es für mich nachvollziehbar? Ja, verdammt nochmal, die Drecksnazis wollten die Welt in Brand setzen. Sie haben einen weltweiten Krieg entfacht. Naiv zu glauben, deutsche Ziele würden dann verschont bleiben. Noch was? Das Rumgeopfere der ewig gestrigen Dresdner langweilt mich und unterschlägt, dass es auch andernorts zivile Opfer gab. Ich bin da klar! Wer wissen will, wie es genau war, der wählt einfach weiter AfD. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis diese Wichswichtel sich dann auch in Todesangst in einem Keller/Bunker wiederfinden. 😡 #dresden #1945 #Nazideutschland
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 6mo ago

Xavier Naidoo hat es immer gewusst 😉:

Burger King hat im März 2026 die neuen „Baby Burger“ in Deutschland eingeführt, die als Trio in einer Box (Baby Burger Box) verkauft werden. Sie enthalten Mini-Versionen des Baby Whopper®, Baby Big King® und Baby Steakhouse, die alle mit den originalen Zutaten in einem weichen Brioche-Bun serviert werden.

#naidooisteindepp
#babyburgerbitteohnebun
#schwurblergehenmiraufdensack

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 6mo ago

#männermachtdasnicht

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

+++Admin A im Plauderton+++

07. März 2026

Hallo, da isser mal wieder, der immer gutgelaunte Admin A, diesmal aus seinem Krankenbett, weil tödliche Männergrippe. Bin da schon zweimal halb gestorben daran. Aber, was jammere ich, es könnte noch viel schlechter laufen, oder?

Hast Du das mitbekommen? Heute vor einer Woche haben Israel und die USA - übrigens beide aktuell regiert von ArScHlÖcHeRn - das ArScHlOcH-Regime im Iran angegriffen. War abzusehen, immerhin soll der jüngste Spross von Donald Trump, Barron, zwei Tage vor dem Angriff für 30 Millionen Dollar Öl eingekauft haben. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Sollte es sich bestätigen, dann hat das natürlich nichts mit nichts zu tun. Und so ganz zufällig wurden erst nach dem Angriff auf den Iran neue Epstein-Akten veröffentlicht, die Trump als kleines Pädoschwein outen sollen. Wird aber vermutlich ohne Konsequenzen bleiben, denn der von Gott Gesalbte ist beschäftigt, seine Sektenscheiße und den Kapitalismus in den Iran zu bomben (auch wenn ich in keinster Weise Sympathien für das Mullah-Regime hege).

In dem Zusammenhang sollten wir auch nochmal über das Thema Öl sprechen. Ich glaube, dass dem Großteil der Menschen in unserem Land scheißegal ist, ob der Iran bombardiert wird, wäre da nicht dieses vermaledeite Öl und das doofe Gas. Und dann liegt der Iran dann auch noch geografisch so ungünstig, dass wir uns jetzt dummerweise mit deutlich gestiegenen Treibstoff und Heizöl- bzw. Erdgaskosten beschäftigen müssen. Und das just zu dem Zeitpunkt, an dem unsere Blitzbirnen-Regierung den alternativen Energiequellen den Kampf angesagt hat. Wie ungeschickt, oder?

Mein Mitleid hält sich für all jene in Grenzen, die diese Regierung zu Amt und Würden verholfen haben. Ich hoffe, dass sie an den gestiegenen Kosten zugrunde gehen. Dummerweise wird es aber auch viele treffen, die diese Dummspacken nicht gewählt haben. Aber, und hier wiederhole ich mich gerne: Wir hätten Habeck haben können. Stattdessen bekommt dieses Idiotenvolk genau die Regierung die es verdient. Und jammern, wer kann das besser als der Deutsche!?

Und dann ist ja morgen auch noch Landtagswahl in Baden-Württemberg. Da könnte es, wenn Cem Özdemir nicht noch an den schwarzen Faschos vorbeizieht, zu einem "Hagelschaden" kommen. Was für ein grandioses Wortspiel, oder? Manuel Hagel schickt sich an Ministerpräsident von BW zu werden. Derselbe Hagel, der gerne mal sexistische KaCkScHeIße raushaut, die Erderwärmung überaus "anschaulich" in einer Schulklasse erklärt und offensichtlich auch sonst Probleme damit hat, wenn man ihm kritische Fragen stellt. Eigentlich ideale Voraussetzungen für einem MP-Rohrkrepierer. Aber noch ist ja Zeit, gewählt wird ja erst morgen. Wäre schön, wenn der kleine Manu nicht über Los kommt, sondern direkt ins Bällebad geschickt wird, wo er dann das machen kann, was er offensichtlich am besten kann: Leute anpampen, Quatsch erzählen und neue Kneipenabende mit seinem Best-Buddy Sebastian Kurz planen kann.

Und sonst so? Ach ja, Bürgergeld is nicht mehr. Heißt jetzt dann Grundsicherung. Leistungsmäßig praktisch gleich, aber Dein Schonvermögen wird runtergesetzt und Du hast deutlich mehr Pflichten. Kommst Du diesen nicht nach, tja, dann Pech gehabt. Aber klar, aktuell herrscht ja Fachkräftemangel, da sollte es ja ein einfaches sein, jede*n in einen Job zu vermitteln. Alle! Ausnahmslos. Die werden schon wissen was die da beschlossen haben in Berlin.

Ach Berlin, da war ja noch was. Kurze Frage in die Runde: gibt es die SPD eigentlich noch? Und wenn ja, was mach die jetzt gerade "beruflich"? Die waren, so wurde mir überliefert, mal so eine Art Volkspartei. Und dann haben die sich auf ganz zwielichtige Typen eingelassen, irgendeine Union, glaub ich!? Irgendwie müssen die dann irgendwann komplett im Hintern der CDU verschwunden sein. Nun ja, kann man wohl nichts machen. Parteien kommen, Parteien gehen.

Und sonst so? Die Reiche ist immer noch im Amt, ein untrügliches Indiz dafür, dass jede*r Lappen*in, nicht zu verwechseln mit den Lappen die für gewöhnlich in Lappland anzutreffen sind, offensichtlich ein Ministeramt bekleiden darf.

Unser Kulturstaatsminister lässt zwischenzeitlich Buchhandlungen vom Verfassungsschutz überprüfen. Drei wurden vom Branchenbuchpreis ausgeschlossen und zumindest eine davon klagt jetzt dagegen. Dieser Weimer aber auch, der versteht das gar nicht, immerhin hätte er die Bücher in den betreffenden Buchhandlungen ja auch gleich verbrennen können. Da wird wohl mal wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht. *sarkasmusoff*

Ich kümmere mich jetzt mal besser wieder um meine Genesung, denn dass, was gerade mal wieder so alles passiert, sorgt nicht wirklich dafür, dass eins schnell wieder gesundet. Und so schließe ich mal wieder mit einem freudig erregten: Es langweilt auf so vielen Ebenen.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
Wisst Ihr, die Welt hatte schon ohne Trump so einiges an Herausforderungen zu bieten. Mit bzw. durch ihn, wurde es nur noch ein klein wenig trumplizierter. Nicht für ihn! Für viele Menschen. Ob in den USA oder anderswo auf der Welt. Immerhin ist Trump der Oberbefehlshaber der schlagkräftigsten Streitmacht der Welt, Milliardär und ein widerwärtiges ArScHlOcH, dem es sowas von egal ist, was Du oder ich über ihn denken. Also nochmal, für Trump ist nichts kompliziert. Trump macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt, frei nach Pipi Langstrumpf. Wisst Ihr, ich kann es ihm noch nicht einmal vorwerfen, dass Trump Trumpdinge tut. Vermutlich war und ist er in diesem einen Punkt absolut konstant: er hasst alles und jeden, der ihm nicht in den ArScH kriecht. Und da ist genau das Problem. Die sog. Führer der Welt finden keine Antwort auf Trump. Zumindest keine die hoffen lässt, dass es mit ihm besser wird. Das er seine degenerierte Wählerschaft ein zweites Mal mit Lügen und falschen Versprechungen dazu bringen konnte, ihn zu wählen, sagt mehr über sein Wahlvieh und die amerikanische Gesellschaft aus, als über ihn. Er war, ist und bleibt sich treu: das größte ArScHlOcH zwischen Mississippi und Auerbach zu sein. Wenn wir also nichts gegen diesen Wichswichtel unternehmen können, dann sollten wir zumindest dafür sorgen, uns dergestalt zu stärken, dass wir von so einem Drecksack nicht weiter abhängig sind. Aber da kommt auch schon das nächste Problem, nämlich jenes, welches in unserem Land liegt. Die laienhaften Politdarstellen an der Macht fühlen sich von Trumps Unberechenbarkeit angezogen. Sie versuchen es im Kleinen, quasi auf Bundesebene. Ja, ArScHlOcHtum scheint der neue Politikstil zu sein. Ein Blick in unsere eigene Parteienlandschaft beweist dies eindrucksvoll. Was unsere Regierung von Trump gelernt hat, ist, zumindest aus meiner Sicht, dass Politik für die Masse nervig und erklärungsbedürftig ist. Dieses ewige Diskutieren nervt die meisten Regierenden. Aber egal, zum Runtertreten reicht es. Denen, die eh schon genug haben, wird weiterhin der Arsch gepudert. Es wird auch hier weiterhin gelogen. Unfähige "Politiker" werden wieder und wieder gewählt und richten unser schönes Land sukzessive mit ihrer widerwärtigen konservativen Politik zugrunde. Und dass, was jetzt kommt, schmerzt mich sehr, denn auch die SPD ist zwischenzeitlich keinen Deut besser. Es wird also auch in Deutschland zunehmend trumplizierter. Am Sonntag gibt es bereits die nächste Bewährungsprobe für unsere Demokratie. In BW wird gewählt. Ein sexistischer, arroganter und grenzdebiler Sparkassendirektor, natürlich CDU-Mitglied, schickt sich an, in BW alles zu verhindert, was Fortschritt bedeutet. Ich hoffe sehr, dass "Pump up the CEM" ihn in die zweite Reihe verweisen wird. Und diese Witzfigur Frohnmaier, den wählen eh nur Faschos oder auch CDU-Mitglieder, weil ihnen der Fascho-Light Hagel zu schmierig ist. Ich lasse mich mal überraschen, ob das Prinzip Trump hier nun auch nach und nach umgesetzt wird. Scheint ja irgendwie zu klappen, oder?
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 6mo ago

Sofern eine politische Körperschaft, welche im Rahmen ihres selbstreferenziellen Legitimationsdiskurses fortwährend die Inanspruchnahme eines christlich grundierten Wertekanons reklamiert, in der empirisch beobachtbaren Praxis jedoch nicht nur eine manifeste Diskrepanz zwischen normativer Proklamation und realpolitischer Handlungsvollzugslogik offenbart, sondern darüber hinaus durch ihre Entscheidungen Konstellationen hervorbringt, welche sowohl dem Wohlbestand des eigenen demos als auch der ökologischen Kontinuität der planetaren Lebenssphäre entgegenstehen, so scheint die Frage nach der fortdauernden Legitimität ihrer politischen Existenzform kaum mehr ohne fundamentale Zweifel beantwortbar.

Erfährt dieser Prozess zusätzlich eine qualitative Zuspitzung dadurch, dass innerhalb jener Formation Denkfiguren an Einfluss gewinnen, die sich durch eine zunehmende Affinität zu autoritären, ja protofaschistoiden Ordnungsvorstellungen auszeichnen, so wird damit der normative und institutionelle Kern unseres gesellschaftlichen Gemeinwesens – nämlich die demokratische Verfasstheit als tragendes Prinzip kollektiver Selbstorganisation – in einen Zustand nicht unerheblicher struktureller Gefährdung versetzt.

Admin A, ein Mann klarer Worte. 😉

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 3mo ago

Demokratie verlangt mehr als Wut
Protest gegen die Politik – oder Unterstützung des Faschismus?

„Ich wähle die AfD nur aus Protest.“

Kaum ein Satz fällt in politischen Diskussionen derzeit häufiger. Er soll erklären, rechtfertigen und beruhigen. Er soll ausdrücken, dass man mit den etablierten Parteien unzufrieden ist, ohne sich mit allem identifizieren zu müssen, wofür die AfD steht. Die Stimme für die Partei wird dabei als Denkzettel verstanden – als Warnsignal an die politische Klasse.

Doch dieser Satz wirft eine unbequeme Frage auf: Kann man eine Partei wählen, deren zentrale Akteure demokratische Grundprinzipien infrage stellen, Minderheiten abwerten und völkische Vorstellungen von Gesellschaft propagieren, und sich gleichzeitig darauf berufen, dies sei lediglich Protest?

Die Antwort lautet: Nein.

Denn eine Wahl ist keine Meinungsumfrage. Sie ist die bewusste Übertragung politischer Macht.

Die Illusion der folgenlosen Protestwahl

Wer aus Protest eine demokratische Partei abwählt, sendet ein Signal. Wer aus Protest eine Partei wählt, die demokratische Institutionen verächtlich macht, autoritäre Vorstellungen verbreitet und Teile der Bevölkerung aus dem politischen „Wir“ ausschließen möchte, tut mehr als das. Er stärkt genau diese Kräfte.

Das Argument der Protestwahl beruht auf einer bequemen Selbsttäuschung. Es trennt künstlich zwischen der eigenen Motivation und den tatsächlichen Folgen der Wahlentscheidung. Doch Demokratie funktioniert nicht nach den Motiven der Wähler, sondern nach den Ergebnissen der Stimmenauszählung.

Ob jemand die AfD aus Überzeugung, Frust, Wut oder Enttäuschung wählt, spielt für die politische Wirkung keine Rolle. Jede Stimme vergrößert den Einfluss der Partei, verschafft ihr Mandate, finanzielle Mittel, öffentliche Aufmerksamkeit und politische Legitimation.

Wer eine Partei wählt, unterstützt ihre Macht. Es gibt keinen Protestbonus, der die Konsequenzen dieser Entscheidung aufhebt.

Was die AfD von gewöhnlichen Protestparteien unterscheidet

Demokratische Systeme kennen Protestparteien seit Jahrzehnten. Sie kritisieren Regierungen, stellen Mehrheiten infrage und vertreten Positionen außerhalb des politischen Mainstreams. Das allein macht eine Partei weder extremistisch noch gefährlich.

Die AfD unterscheidet sich jedoch in einem entscheidenden Punkt.

Ihre Radikalisierung ist kein Vorwurf politischer Gegner mehr, sondern ein seit Jahren dokumentierter Prozess. Führende Funktionäre relativieren historische Verbrechen, verbreiten ethnisch definierte Vorstellungen von Staatsbürgerschaft, greifen die Unabhängigkeit von Medien an und zeichnen das Bild eines homogenen „Volkes“, das angeblich von Eliten, Fremden oder Andersdenkenden bedroht werde.

Genau diese Vorstellung gehört zu den Kernelementen faschistischer Ideologien: die Einteilung der Gesellschaft in ein angeblich „echtes Volk“ und jene Gruppen, die nicht dazugehören sollen.

Faschismus beginnt nicht mit Konzentrationslagern. Er beginnt mit der Vorstellung, dass manche Menschen weniger dazugehören als andere. Er beginnt mit der Behauptung, demokratische Institutionen seien Hindernisse für den Volkswillen. Er beginnt mit der Sehnsucht nach autoritären Lösungen für komplexe Probleme.

Wer glaubt, Faschismus erkenne man erst an Uniformen, Straßenschlachten oder Diktaturen, übersieht die historischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Autoritäre Bewegungen gelangen nicht an die Macht, indem sie ihre Absichten offen ankündigen. Sie gelangen an die Macht, indem sie demokratische Prozesse nutzen und ihre Ziele Schritt für Schritt normalisieren.

Die Geschichte kennt dieses Muster

Eine häufige Fehlannahme lautet, Deutschland sei heute gegen autoritäre Entwicklungen immun. Schließlich seien die historischen Lehren bekannt.

Doch genau diese Sicherheit ist gefährlich.

Die Weimarer Republik scheiterte nicht daran, dass plötzlich Millionen überzeugte Nationalsozialisten existierten. Sie scheiterte auch daran, dass viele Menschen glaubten, sie könnten radikale Kräfte als Protestinstrument nutzen.

Konservative Eliten hielten die Nationalsozialisten für kontrollierbar. Bürgerliche Wähler sahen sie als Mittel gegen politische Gegner. Viele unterschätzten die Gefahr, weil sie glaubten, die demokratischen Institutionen würden im Ernstfall schon funktionieren.

Die Geschichte zeigt, wie falsch diese Annahmen sein können.

Natürlich ist die heutige Bundesrepublik nicht die Weimarer Republik. Historische Situationen wiederholen sich nie eins zu eins. Aber die Mechanismen der politischen Radikalisierung ähneln sich erstaunlich oft: Verunsicherung, Vertrauensverlust in Institutionen, die Suche nach einfachen Antworten und die Bereitschaft, demokratische Prinzipien zugunsten vermeintlicher Problemlösungen zurückzustellen.

Verständliche Sorgen – problematische Antworten

Nichts davon bedeutet, dass die Sorgen vieler AfD-Wähler eingebildet wären.

Weiterlesen? Gerne hier:

https://druckbrot.de/demokratie-verlangt-mehr-als-wut-warum-die-afd-keine-protestpartei-ist/

druckbrot.de
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

Ein Typ zieht um. Plötzlich klingelt es bei ihm, kriegt nen Blumenstrauß mit einer Karte drauf. Auf der Karte steht: "Ruhe in Frieden". Empört ruft der beim Blumenladen an und fragt: "Was soll denn das?" Sagt der Blumenhändler: "Oh, das tut uns leid, war ne Verwechslung. Aber was meinen Sie, was jetzt auf der Beerdigung los ist? Da hängt am Kranz von Opi Werner eine Karte mit der Aufschrift Glückwunsch zur neuen Wohnung."

#humor #lachmalwieder

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

Here in Germany we don't be good in Denken. We give a bad Mr. Burns Double our Stimme and his Lobby-Truppe make Technologie great again that no intelligent Person want. And am loudersten cryen now the stupidsten.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Die große Illusion der modernen Leistungsgesellschaft

Seit Jahrzehnten folgt ein großer Teil unserer Wirtschaft einer scheinbar einfachen Formel: mehr Leistung, mehr Wachstum, mehr Effizienz. Unternehmen sollen jedes Jahr höhere Gewinne erzielen, Beschäftigte produktiver werden, Prozesse schneller ablaufen. Was gestern als Erfolg galt, wird heute oft nur noch als Mindestanforderung betrachtet.

Das Motto lautet: höher, schneller, weiter.

Dieses Prinzip hat zweifellos beeindruckende Fortschritte hervorgebracht. Technologische Innovationen, steigender Wohlstand und eine nie dagewesene Produktivität sind ohne den Wettbewerb um bessere Leistungen kaum denkbar.

Doch zunehmend zeigt sich, dass dieses Modell an natürliche, menschliche und wirtschaftliche Grenzen stößt. Die Vorstellung, dass Wachstum und Leistungssteigerung unbegrenzt fortgesetzt werden können, erweist sich immer häufiger als Illusion.

Die Grenzen des Menschen

Der Mensch ist keine Maschine.

Trotz aller technischen Hilfsmittel bleibt die menschliche Leistungsfähigkeit biologisch begrenzt. Konzentration, Kreativität, Motivation und Belastbarkeit sind keine unerschöpflichen Ressourcen.

Viele Unternehmen versuchen dennoch, Produktivität immer weiter zu steigern. Arbeitsabläufe werden verdichtet, Personal reduziert und Aufgaben ausgeweitet. Kurzfristig können solche Maßnahmen tatsächlich zu höheren Ergebnissen führen. Langfristig entstehen jedoch oft gegenteilige Effekte.

Stress, Erschöpfung und psychische Erkrankungen haben in vielen Industrieländern deutlich zugenommen. Burnout ist längst kein Randphänomen mehr. Immer mehr Beschäftigte berichten von dauerhafter Überlastung und dem Gefühl, nie genug leisten zu können.

Ein Organismus, der dauerhaft unter Höchstlast betrieben wird, reagiert irgendwann mit Verschleiß. Das gilt für Maschinen – und ebenso für Menschen.

Das Gesetz des abnehmenden Ertrags

Ein Grundprinzip der Ökonomie beschreibt ein Phänomen, das viele Unternehmen ignorieren: den abnehmenden Grenznutzen.

Die ersten Investitionen in bessere Prozesse oder höhere Arbeitsleistung bringen oft erhebliche Verbesserungen. Doch irgendwann nimmt der zusätzliche Nutzen jeder weiteren Anstrengung ab.

Ein einfaches Beispiel:

Wer täglich acht Stunden konzentriert arbeitet, kann produktiv sein. Die neunte Stunde bringt oft noch einen gewissen Mehrwert. Die zehnte vielleicht ebenfalls. Doch irgendwann sinken Konzentration, Qualität und Kreativität. Fehler häufen sich, Entscheidungen werden schlechter und die tatsächliche Produktivität nimmt wieder ab.

Mehr Einsatz führt dann nicht mehr zu besseren Ergebnissen, sondern zu schlechteren.

Trotzdem orientieren sich viele Organisationen weiterhin an Kennzahlen, die lediglich kurzfristige Leistungssteigerungen messen, während die langfristigen Kosten unsichtbar bleiben.

.../Weiterlesen? Gerne, hier:

https://druckbrot.de/hoeher-schneller-weiter-die-grenzen-des-wachstums/

druckbrot.de
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 5mo ago

Wenn man nur die regelmäßigen Bezüge (Diäten + Ministergehalt) von Jens Spahn betrachtet und Nebeneinkünfte sowie sonstige staatliche Ausgaben strikt ausklammert, lässt sich eine grobe, aber belastbare Größenordnung berechnen.

1) Einnahmen als Bundestagsabgeordneter (seit 2002)

Anfangs (2002): ca. 6.900 €/Monat
Heute (2025): ca. 11.800 €/Monat
Durchschnitt über die Jahre (inflations- und anpassungsbedingt grob): ~9.000–10.000 €/Monat

Über mehr als 20 Jahre ergibt sich:

≈ 1,8 Mio. € nur aus Abgeordnetendiäten
(Diese Zahl ist in Quellen explizit genannt und plausibel.)

2) Einnahmen als Bundesminister (2018–2021)

Monatsgehalt als Minister: ca. 15.000 €
Gesamt inkl. Abgeordnetendiät: etwa 20.000 €/Monat.

Für rund 3 Jahre Amtszeit:

≈ 700.000 – 850.000 €
(je nach exakter Berechnung und Zuschlägen)
3) Gesamtsumme (nur regelmäßige Bezüge)

Addiert:

Bundestag: ~ 1,8 Mio. €
Ministeramt: ~ 0,7–0,85 Mio. €
Gesamt: ca. 2,5 – 2,7 Mio. €

Einordnung

Das entspricht im Schnitt etwa:

~10.000–12.000 € monatlich als Abgeordneter
~20.000 € monatlich während der Ministerzeit
Diese Bezüge sind gesetzlich festgelegt und gelten grundsätzlich für alle in vergleichbaren Positionen.

Fazit (präzise Antwort):

Unter ausschließlicher Berücksichtigung der regelmäßigen staatlichen Bezüge hat Jens Spahn den Steuerzahler seit 2002 ungefähr rund 2,5 bis 2,7 Millionen Euro gekostet.

#spahndankefürnichts

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

"Mein Nachbar hat das auch gemacht, und der ist kerngesund."

Warum anekdotische Evidenz gefährlich ist - und empirische Evidenz keine Option, sondern Pflicht

Ein Artikel über den Unterschied zwischen dem, was wir erleben, und dem, was wirklich stimmt.

Es gibt einen Satz, den fast jeder schon gehört hat. Manchmal kommt er von der Schwiegermutter, manchmal aus dem Stammtisch, manchmal sogar aus dem Mund gewählter Politiker: „Ich kenne jemanden, dem hat das geholfen."

Oder umgekehrt: „Ich kenne jemanden, dem hat das geschadet." Dieser Satz fühlt sich wie ein Argument an. Er ist keines. Er ist eine Geschichte. Und Geschichten, so eindrücklich sie auch sein mögen, sind kein Fundament für Entscheidungen, die das Leben vieler Menschen berühren.

Das ist keine Frage der Herzlosigkeit gegenüber persönlichen Erfahrungen. Es ist eine Frage der Erkenntnistheorie – und letztlich eine Frage der Verantwortung.

Was ist anekdotische Evidenz – und warum glauben wir ihr so bereitwillig?

Anekdotische Evidenz ist der Einzelfall, der zur Regel erhoben wird. Es ist die Geschichte von Opa Kurt, der täglich geräuchertes Fleisch gegessen, nie Sport getrieben und trotzdem 94 Jahre alt geworden ist. Es ist die Nachbarin, die ihrem Kind nie Antibiotika gegeben hat und die behauptet, es sei dadurch stärker geworden. Es ist der Unternehmer, der in der Schule versagt hat und heute Millionär ist – und daraus schließt, dass Bildung überbewertet ist.

Diese Geschichten funktionieren, weil unser Gehirn für sie gebaut ist. Der Mensch ist von Natur aus ein narratives Wesen.

Wir denken in Geschichten, nicht in Statistiken. Wenn uns jemand mit leuchtenden Augen von seiner Erfahrung berichtet, aktiviert das unser Spiegelneuronensystem, wir fühlen mit, wir glauben. Eine Tabelle mit 10.000 Datenpunkten lässt uns dagegen kalt.

Evolutionär macht das Sinn: Wenn ein Stammesmitglied berichtete, dass die roten Beeren am Nordrand des Waldes den Vorgänger getötet hatten, war es klug, das zu glauben – und keine Langzeitstudie abzuwarten. Doch was im Paläolithikum eine hilfreiche Heuristik war, ist in einer komplexen modernen Welt eine kognitive Falle...

...Weiterlesen hier:

https://druckbrot.de/mein-nachbar-hat-das-auch-gemacht-und-der-ist-kerngesund/

druckbrot.de
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago
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@christin@lsbt.me Am besten Du hältst Dich an dieses Rezept: https://www.gutekueche.at/spaghetti-al-pomodoro-rezept-32917
gutekueche.at
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 4mo ago

Ich stelle für mich fest, dass es die Menschheit als solche nicht verdient hat auf diesem wundervollen, aber verletzlichen Planeten zu leben.

Die Menschheit hat es nicht verstanden, dass was unsere Existenz erst ermöglicht zu schätzen, zu bewahren und zu verteidigen.

Zu groß sind die Interessen einiger weniger, zu groß ist die Zahl derer, die es den Erstgenannten ermöglicht größer, reicher, zerstörerischer, skrupelloser und egoistischer zu agieren. Zu groß sind die Bestrebungen alles einer Gewinnmaximierung unterzuordnen. Zu groß ist der Einfluss der Lobbyisten auf die Entscheidungsträger in den Regierungen. Zu groß werden die Folgen für die Wirtschaft dargestellt, wenn nicht dies oder das gewährleistet ist. Zu schwer wird es dem kleinen Mann gemacht, seine Ziele zu erreichen. Zu leicht werden diejenigen kriminalisiert, die versuchen gegen diese Missstände aufzubegehren. Zu einfach werden nachfolgende Generationen von den Tätergenerationen zu Terroristen erklärt, weil sie auf ihr Recht, ein Leben unter lebenswerten Bedingungen, bestehen. Zu widerstandslos ist es Faschisten möglich unsere Demokratie auszuhöhlen, diese zu verachten und Hass und Zwietracht zu säen. Zu kritiklos nehmen die meisten Menschen jeden Tag die genannten oder andere Missstände als gegeben hin, eins kann ja eh nichts ändern. Immerhin kann man auf diese Weise sein persönliches Versagen rechtfertigen.

Resignation wo eins auch hinsieht. "Kann man nichts machen. Ist halt so."

Wirklich?

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
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@hessejames62@hessen.social Oder z.B. Klarnamenpflicht auf Social Media, damit Idioten leichter Frauen stalken können. Wer wählt so einen Dreck?
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago

@geist@troet.cafe Ich ja nicht, aber ja, es ist auf seine Weise ebenfalls ziemlich kacke.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
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@hessejames62@hessen.social Äh???? https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html Selbst wenn es JETZT NOCH NICHT beschlossen wurde, dann heißt das nicht, dass er dieses Thema nicht mehr weiter verfolgen wird, zumal die bayuwarischen Politaffen von der CSU ins gleiche Horn blasen.
Kanzler Merz für Klarnamenpflicht im Internet
tagesschau.de

Kanzler Merz für Klarnamenpflicht im Internet

Internet-Nutzer sollen sich nach dem Willen von Kanzler Merz künftig nicht mehr anonym äußern dürfen. Merz setzt sich für eine Klarnamenpflicht ein, um die freiheitliche Gesellschaft zu schützen.

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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
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@net_gremlin@mastodon.ip6.li Der Text ist schon so alt, da gab es noch gar keine KI.
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
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@usmitty@mastodon.social Ich fasse das mal als Kompliment auf. 😉 Vorschlag: ich überlege mir was zur AfD und werde es in Kürze hier tröten. OK für Dich?
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
Replying to on loma.ml
@feb @crossgolf_rebel@moppels.bar Merci vielmals ❤️
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
Replying to on lsbt.me
@Nimue@lsbt.me ❤️
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
Replying to on lsbt.me
@Nimue@lsbt.me Ich bin sprachlos. Und glaub mir, das ist selten.
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
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@hiker@akk.fedcast.ch Na dann gibt es für uns noch viel zu entdecken. 😉
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
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@Anke64@mastodon.social Tut mir leid, dass Du so eine Erfahrung machen musstest. Von AfD-Scum ist leider nichts anderes zu erwarten.
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 7mo ago
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@Menschlichkeitforever@lsbt.me ❤️
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Admin A @admin_a@lsbt.me
· 3mo ago

Als Margarete zur Mörderin wurde

Eine Erzählung. Und eine Bilanz.

I. Der Kaffee

Der Geruch von Herrn Lewins Kaffee zog jeden Morgen durch das Treppenhaus. Seit zweiundzwanzig Jahren. Margarete Hofmann kannte diesen Geruch wie die Risse im Treppenputz, wie die quietschende dritte Stufe, wie das Gewicht ihrer eigenen Hände. Er gehörte dazu. Er war einfach da.

Die Familie Lewin bewohnte die Wohnung unter ihr seit der Gründerzeit, länger als Margarete selbst auf der Welt war. Herr Lewin führte ein kleines Schreibwarengeschäft in der Kaiserstraße. Seine Frau Rosa kaufte auf dem Wochenmarkt immer zu viel Gemüse und gab den Überschuss an die anderen Hausbewohner weiter, wortlos, mit einem Lächeln, das um Entschuldigung bat, ohne dass es eines gebraucht hätte. Der Sohn, David, sechzehn, spielte Geige. Manchmal bis halb neun.

Margarete mochte ihn nicht sonderlich, den Herrn Lewin. Er grüßte zu leise, fand sie. Und die Geige störte. Aber er war da. Verlässlich, unaufdringlich, menschlich da. Wie die Stufe. Wie der Kaffee.

Das änderte sich im Herbst 1938.

Es änderte sich nicht dramatisch. Es schlich sich ein wie Kälte durch eine schlecht abgedichtete Fenstertür — erst unmerklich, dann unaufhaltsam. Erst die Schilder in den Schaufenstern. Kauft nicht bei Juden. Dann die Witze der Kollegen ihres Mannes Kurt, über die man besser lachte, weil man sonst erklären musste, warum nicht. Dann die Formulare. Immer mehr Formulare. Immer mehr Rubriken, in die man Menschen sortieren sollte.

Margarete füllte sie aus. Was blieb ihr anderes übrig.

II. Das Fahrrad

Es hatte begonnen mit dem Fahrrad.

Herrn Lewins Fahrrad stand seit Jahren im Hausflur. Ein altes, schwarzes Ding, mit einem Korb vorne, der schon lange nichts mehr trug. Es lehnte an der dritten Stufe — genau dort, wo es nach Hausordnung nicht stehen durfte. Margarete hatte es nie gemeldet. Sie hätte sagen können: weil es ihr egal war. Weil sie nicht die Sorte Mensch war, die solche Dinge meldete.

Im Oktober 1938 stand es ihr im Weg, als sie die Kinderwagen- wanne die Treppe hinauftragen wollte. Sie stolperte. Fiel nicht. Aber sie fluchte, leise, zwischen den Zähnen. Und in diesem Moment — dieser eine, kurze Moment — sah sie das Fahrrad nicht mehr als das Fahrrad von Herrn Lewin. Sie sah eine Zumutung. Eine Frechheit. Etwas, das weggehört.

Sie war schon länger wütend, und sie wusste selbst nicht genau, worauf. Auf Kurt, der abends schwieg und morgens zu früh das Haus verließ. Auf die Lebensmittelkarten. Auf die Angst, die sich wie Grauschleier über alles legte, über die sie aber nicht sprechen durfte, weil man solche Dinge nicht sagte. Auf alles, was sich verändert hatte, und auf sich selbst, weil sie es zugelassen hatte.
Das Fahrrad war etwas, das sie benennen konnte.

Sie ging am nächsten Vormittag zur Blockwart-Stelle. Oberwachtmeister Grünfeld saß hinter seinem Tisch mit dem Foto des Führers und einer Tasse kalten Ersatzkaffees. Er hörte ihr zu, ohne sie anzusehen, und schrieb etwas auf. Margarete sagte, die Familie Lewin halte das Treppenhaus in Beschlag, verstoße regelmäßig gegen die Hausordnung. Und dann — sie wusste selbst nicht, wie es herausgekommen war — fügte sie hinzu, dass Herr Lewin neulich eine Bemerkung gemacht habe. Über die Zustände. Über die Regierung. Welche Bemerkung genau? Grünfeld sah sie jetzt an.

Sinngemäß, sagte Margarete. Ich weiß es nicht mehr genau. Aber es war — bedenklich.

Grünfeld nickte. Schrieb weiter. Bedankte sich für die Aufmerksamkeit der Volksgenossin Hofmann.

Auf dem Heimweg kaufte Margarete beim Bäcker zwei Brötchen. Sie wurden warm gewesen sein, an diesem Morgen. Sie erinnerte sich später nicht mehr daran.

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Als Margarete zur Mörderin wurde - Denunziantentum im NS-Reich - DRUCKBROT
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Als Margarete zur Mörderin wurde - Denunziantentum im NS-Reich - DRUCKBROT

Eine Erzählung. Und eine Bilanz. I. Der Kaffee Der Geruch von Herrn Lewins Kaffee zog jeden Morgen durch das Treppenhaus. Seit zweiundzwanzig Jahren. Margarete Hofmann kannte diesen Geruch wie die Risse im Treppenputz, wie die quietschende dritte Stufe, wie das Gewicht ihrer eigenen Hände. Er gehörte dazu. Er war einfach…

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@angel@troet.cafe Cool. Da fühle ich mich doch direkt angekommen. 😉
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