Neu im HASAG-Puzzle: Meine Auswertung eines Interviews mit einem ehemaligen Lehrling der #HASAG, der über das KZ-Außenlager in der Kamenzer Straße und viele weitere Aspekte berichtete. Danke an Maximilian Schulz und die Gedenkstätte für #Zwangsarbeit. #OralHistory ⬇️ https://hasagpuzzle.hypotheses.org/2267
Martin Clemens Winter
Historiker | Alfred Landecker Lecturer an der Uni Leipzig | Post-Doc-Projekt zu Unternehmenskultur, Zwangsarbeit und Judenmord beim Leipziger Rüstungskonzern HASAG
#OnThisDay am 18.11.1943 meldet die Rüstungsinspektion XXIII im Generalgouvernement den Transport tausender jüdischer #Zwangsarbeit|er*innen in die Lager der #HASAG, die parallel zum Genozid ihre Arbeitskraft ausbeuten will. Sind sie nicht mehr "arbeitsfähig", werden auch sie ermordet. [Q: Arolsen Archives]
Heute im HASAG-Puzzle:
Neu entdeckte #Fotografien zeigen erstmals den Dienst deutscher Täter*innen im Warta-Werk #Tschenstochau und einen der berüchtigtsten Täter der #HASAG. Hinter den Aufnahmen steckt eine Geschichte zwischen #Werkschutz und #Stasi.
https://hasagpuzzle.hypotheses.org/2766
Vor 80 Jahren: "Kriegsweihnacht" in den Werken der #HASAG in #Leipzig und im #Generalgouvernement. Im neuen Blogartikel geht es um NS-Ideologie, betriebsgemeinschaftliche Inklusion und mörderische Exklusion im Rüstungsbetrieb am Beispiel #Weihnachten 1942. https://hasagpuzzle.hypotheses.org/2435
Letzte Woche ging der Gründer von Heckler&Koch, Edmund Heckler, als "Mitläufer" und "Rädchen im Getriebe" der #HASAG im #Nationalsozialismus durch die Presse. Meine Kritik daran und an den dahinterstehenden veralteten Täterbildern gibt es jetzt hier: https://hasagpuzzle.hypotheses.org/4023
Mitmachaktion: Die #Gedenkstätte für #Zwangsarbeit #Leipzig ruft dazu auf, den Ausbau ihrer digitalen Karte zu Orten von NS-Zwangsarbeit mit aktuellen Fotos zu unterstützen. 📸🤳🗺️ https://www.facebook.com/gedenkstaettefuerzwangsarbeit/posts/pfbid09h5Ep8TkmJPRcZJWWWUNRrXvYs3oEWU8BWq884WrHH9cByQRCeUqNXxhmwNyUu6Vl?__cft__[0]=AZXIwjarZ44YwsOkUIi3AaAdvdX25fLBypFOQOCqaDkw-vH_0SsxpiGNRUdbcYZTfGqpSBPlbaVi70yzhSprXdSWcjrii6i7OONuvWtbwNzgerbE0E7_8rH1Fmn2QyDDP8dnrOXTEJqMi6z2zmLPSOTtDt7JxU8DXwVBQrsmk8uCDgl_Fw0ca3sVVMo0DaxxK2DRngYV4jkbTEijyfz-wBgB&__tn__=%2CO%2CP-R
„denkmalverdächtig“
ist übrigens mein Lieblingsbegriff der gestrigen Tagung von @slagausns@weremember.social, #Gedenkstätte für #Zwangsarbeit und Stiftung Sächsische Gedenkstätten in #Leipzig.
#OnThisDay am 12.11.42 im #HASAG-Werk in Skarzysko-Kamienna: Für die über 4.500 jüdischen #Zwangsarbeit|er*innen wird endlich Stroh bereit gestellt. Es darf eigentlich nur als Tierfutter benutzt werden. Das Lohnbüro dazu: "Ja, wir füttern damit die Strohsäcke". [Q: Yad Vashem]
Für die #HASAG waren die #Novemberpogrome eine Gelegenheit, in #Taucha Zugriff auf das Gelände einer jüdischen Firma zu bekommen. Am Montag nach dem #Pogrom schrieb Generaldirektor Budin an den Tauchaer Bürgermeister: [Q: Staatsarchiv #Leipzig, Mehr unter https://hasagpuzzle.hypotheses.org/650]