RE: https://zirk.us/@marthadear/116844340921774983
CN: Femizide
Die unerträgliche Zahl jährlicher Femizide sollte ohnehin jede Gewerkschaft etwas angehen, die sich selbst als solidarisch und humanistisch begreift.
Femizide, mordende Männer und maskulinistische Gewalt hat aber auch immer wieder eine betriebliche Dimension die unser Leben an unseren Arbeitsplätzen bedroht. Das Stade kein Einzelfall ist, zeigt u.a. dieser Fall von Neustadt Sachsen Anfang Mai: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dippoldiswalde-sebnitz/neustadt-mord-beziehungstat-schiesserei-schuesse-100.html
Dieser Fall, bei dem eine Sozialarbeiterin und die Ex-Partnerin des Täters (Deutscher, Mitglied Schützenverein) das Leben verloren, erfuhr übrigens kaum Aufmerksamkeit.
Sagen wir patriarchaler Gewalt den Kampf an, immer und überall! Lasst uns Verantwortung für Männer mit Gewaltproblem in unseren Familien, Nachbarschaften und Communitys übernehmen, Wegschauen ist keine Option! Lasst uns Strukturen bauen und stärken um Betroffene und Arbeiter:innen im entsprechenden Sektor zu schützen.
Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen patriarchaler Gewalt und ihren Lieben.
#SozialeArbeit #Femizide #Frauenfeindlichkeit #Patriarchat #Frauenhäuser #Stade #Neustadt #Sachsen #KeineMehr #NoEstasSolo
Quoting
content note: stade, femizide
die zentrale informationsstelle autonomer frauenhäuser macht zur berichterstattung über #stade nochmal deutlich, dass es sich hier um einen stellvertreter-femizid handelt.
„personen aus dem umfeld der betroffenen werden ermordet. das können kinder, neue partner oder eben menschen sein, die sich für den schutz und ihre unterstützung einsetzen.“
#femizid #medienkritik

